Für Immobilieneigentümer
18 Thermen raus.
Ein Kraftwerk rein.
Ein zentrales System aus Wärmepumpe, Wärmespeicher und Joulzen Regelung ersetzt die Einzelthermen im Mehrparteienhaus.
Ein Wiener Zinshaus mit 18 Wohnungen, in dem jede Wohnung ihre eigene Gastherme hat, verbrennt jedes Jahr rund 33.000 bis 39.000 Euro an Heizkosten. Dieses Geld zahlen Ihre Mieter direkt an den Gasversorger, an Ihnen geht es vorbei.
Nach dem Umbau zahlen Ihre Mieter deutlich weniger, und die Differenz zwischen Ihren Kosten und dem Wärmepreis bleibt bei Ihnen.
900+ Euro*
niedrigere Wärmekosten je Wohnung und Jahr
−70 %*
Wärmekosten je Kilowattstunde
45,6 t*
weniger CO₂ pro Jahr, etwa 23 stillgelegte Mittelklasse-Pkw
11.000+ Euro*
jährlicher Überschuss für Sie als Eigentümer
*Beispielrechnung an einem repräsentativen Wiener Zinshaus mit 18 Wohnungen, kein realisiertes Kundenprojekt. Methodik am Seitenende.
Die Idee in einem Satz
Wärme ist der größte Energieposten im Wohngebäude, und Strom kostet je nach Tageszeit sehr unterschiedlich viel: mittags bei viel Sonne oder nachts ist er oft spottbillig. Ein Wärmespeicher, ein großer gedämmter Wassertank, macht daraus einen Vorteil: Die Wärmepumpe läuft, wenn Strom billig ist, und die Wohnungen bekommen ihre Wärme trotzdem genau dann, wenn sie gebraucht wird.
Die Joulzen Regelung kennt die Börsenpreise des nächsten Tages und die Wettervorhersage und plant den Betrieb entsprechend voraus. Steht im Keller ein stillgelegter Öltank, wird er gereinigt und selbst zum Speicher; wo keiner vorhanden ist, wird ein neuer, günstiger Tank eingebaut.
Der eigentliche Hebel liegt aber in Ihrer Rolle: Sie werden vom Vermieter, der eine Heizung nur finanzieren muss, zum Wärmelieferanten, der Wärme verkauft und daran verdient. Der Verwaltungsaufwand bleibt klein: Gemessen wird je Wohnung per Wärmemengenzähler, die Abrechnung übernimmt die Joulzen Regelung.
Warum Sie keine große elektrische Batterie brauchen
Rund 86 % der Energie, die ein Haushalt verbraucht, ist Wärme, nicht Strom. Wer Energie im Gebäude speichern will, sollte also vor allem Wärme speichern. Eine elektrische Batterie mit vergleichbarer Kapazität würde 80.000 bis 150.000 Euro kosten und müsste nach 10 bis 15 Jahren getauscht werden.
Der Wärmespeicher kostet nur ein Neuntel bis ein Fünfzehntel davon und hält über 25 Jahre. Billiger Börsenstrom und überschüssiger Solarstrom werden sofort in Wärme umgewandelt und im Tank eingelagert, bis sie gebraucht werden.
Der Speicher schont außerdem die Wärmepumpe: Weil er die Schwankungen abfängt, muss sie nicht ständig an- und abschalten. Dieses Takten ist der Hauptgrund für Verschleiß. Zusätzlich läuft die Wärmepumpe bevorzugt zu den günstigen Zeiten, in denen es meist auch wärmer ist, und erreicht dadurch bessere Wirkungsgrade. So arbeitet die Anlage effizienter und hält länger.
Das Beispielgebäude
Joulzen hat ein typisches Wiener Altbau-Zinshaus durchgerechnet: 18 Wohnungen mit je 65 bis 70 m², Baujahr vor 1980, jede mit eigener Gastherme, eigenem Zähler und eigenem Gasvertrag. Es ist eine Beispielrechnung mit echten Wiener Wetterdaten und Strombörsenpreisen, kein umgesetztes Kundenprojekt.
Ausgangslage
19.800 m³ Gas pro Jahr, das sind 198.000 kWh oder 11.000 kWh je Wohnung. So viel Wärme brauchen sonst etwa elf Einfamilienhäuser.
Neues System
Drei Luft-Wasser-Wärmepumpen mit je 30 kW, Wärmespeicher und Joulzen Regelung. Das Heizwasser bleibt bei 55 °C, die bestehenden Heizkörper werden weiterverwendet.
Speicher und PV
Im Beispiel 30.000 Liter Speichervolumen, erweiterbar von 10.000 bis 50.000 Liter: genug, um das Gebäude mindestens einen kalten Wintertag komplett aus dem Tank zu beheizen. Optional Photovoltaik mit 30 oder 60 kWp.
18 Verträge, 18 Wartungen: die versteckten Fixkosten
Ein Gebäude mit 18 einzelnen Gasthermen zahlt alles 18-fach: 18 Grundpreise, 18 Wartungen, 18 Abgasmessungen, 18 Rücklagen für den nächsten Thermentausch. Zusammen sind das 6.100 bis 11.900 Euro pro Jahr, bevor auch nur eine Kilowattstunde Gas gekauft ist.
In keiner Heizkostenabrechnung taucht dieser Block gesammelt auf, er verteilt sich auf 18 einzelne Verträge. Erst zusammengezählt zeigt sich seine Größe. Beim Zentralsystem bleibt davon ein einziger Wartungsvertrag übrig.
32.800 bis 38.600 €*
Gebäudekosten heute
Gas, Grundpreise, Wartungen und Rücklagen für 18 Gasthermen, pro Jahr.
16.000 bis 16.900 €*
Mit Wärmepumpe + Speicher
Laufende Kosten des Zentralsystems, pro Jahr. Ersparnis: 16.000 bis 22.600 Euro.
5.300 bis 6.200 €*
Mit Wärmepumpe + 60 kWp PV
Laufende Kosten mit Photovoltaik, pro Jahr. Ersparnis: 26.700 bis 33.300 Euro.
*Beispielrechnung, kein realisiertes Kundenprojekt. Dazu 45,6 Tonnen CO₂ weniger pro Jahr, bereits ohne PV.
Was kostet eine Kilowattstunde Wärme?
Diese eine Zahl entscheidet über das ganze Geschäftsmodell: die Erzeugungskosten je Kilowattstunde Wärme, der Fachbegriff dafür ist Wärmegestehungskosten. Sie zeigt, wie viel Luft zwischen Ihren Kosten und dem liegt, was Ihre Mieter heute zahlen. Bezogen auf den Jahresbedarf von 198 MWh:
16,6 bis 19,5 ct*
Gastherme heute
Gaskosten plus alle Nebenkosten, je gelieferter kWh Wärme.
8,1 bis 8,5 ct*
WP + 30.000-l-Speicher
Stromkosten plus Wartung der zentralen Anlage.
4,8 bis 5,2 ct*
+ PV mit 30 kWp
Gesamtkosten des Systems inklusive PV-Nutzen.
2,7 bis 3,1 ct*
+ PV mit 60 kWp
Gesamtkosten des Systems inklusive PV-Nutzen.
Von rund 17 bis 19 Cent auf rund 3 bis 5 Cent je Kilowattstunde Wärme: ein Minus von 70 bis 85 %.
Und die Anschaffung?
Die Zahlen oben sind die laufenden Kosten. Die Anschaffung kommt dazu und verteilt sich über die Lebensdauer auf jede gelieferte Kilowattstunde. Faustregel: Je 10.000 Euro Investition steigt der Wärmepreis um 0,37 Cent pro kWh. Selbst eine Anlage für 200.000 Euro käme so auf rund 10 bis 11 Cent Gesamtkosten, klar unter den 16 bis 19 Cent der alten Gasthermen.
Der Vergleich ist fair, denn darin steckt bereits die Rücklage, die Ihre Mieter heute für den nächsten Thermentausch zahlen. Was Ihr Gebäude konkret kostet, rechnet Joulzen im zweiten Schritt für Sie durch.
Was für Sie übrig bleibt
Rechtlich werden Sie zum Wärmeabgeber: So nennt das Heizkostenabrechnungsgesetz einen Vermieter, der selbst Wärme liefert und pro Kilowattstunde abrechnet. Den Wärmepreis legen Sie fest, er muss nur unter den bisherigen Kosten Ihrer Mieter liegen. Genau das ist zugleich Ihr rechtlicher Schutz vor dem Vorwurf überhöhter Preise.
Verkaufen Sie zum Beispiel 15 % unter den bisherigen Gesamtkosten, sparen Ihre Mieter verlässlich rund 275 bis 320 Euro pro Jahr, ohne einen Cent zu investieren. Der Rest der Differenz ist Ihr Überschuss, pro Jahr und nach Abzug aller laufenden Kosten, aber vor Abzahlung der Anschaffung:
11.000 bis 16.000 €*
Mit Wärmepumpe + 30.000-l-Speicher
Einnahmen aus Wärmeverkauf von 27.900 bis 32.800 Euro, minus laufende Kosten von 16.000 bis 16.900 Euro.
21.800 bis 27.500 €*
Mit 60 kWp PV dazu
Gleiche Einnahmen, die laufenden Kosten sinken auf 5.300 bis 6.200 Euro.
Aus diesem Überschuss zahlen Sie die Anschaffung ab. Wie schnell sie sich rechnet, hängt vom Gebäude ab, denn neben der Anlagentechnik muss die Wärme auch zu den Wohnungen kommen: Rohrleitungen, Übergabestationen, Wärmezähler. Das rechnet Joulzen im zweiten Schritt für Sie durch, bevor Sie entscheiden. Die PV betreiben Sie selbst; zusätzlich können Sie PV-Strom über eine gemeinschaftliche Erzeugungsanlage direkt an Ihre Mieter verkaufen.
Warum sich Warten nicht lohnt
Gasausstieg 2040
Gasheizungen müssen in Österreich bis dahin stillgelegt oder auf grünes Gas umgestellt werden. Der Tausch kommt also ohnehin; offen ist nur, wann und zu welchen Konditionen. Sie entscheiden jetzt selbst, statt später nehmen zu müssen, was übrig ist.
CO₂-Preis steigt
2026 kostet der Ausstoß einer Tonne CO₂ 55 Euro, das verteuert Gas um rund 1,2 Cent je kWh. Diese Kosten treffen jede einzelne der 18 Thermen, und ab 2028 übernimmt der EU-Emissionshandel (ETS2) die Preisbildung, eher mit steigender Tendenz.
Das Förderfenster 2027
Der Bundestopf für den Kesseltausch 2026 ist seit Juli ausgeschöpft. Für 2027 sind erneut 179 Mio. Euro vorgesehen, die Bedingungen kommen im Herbst 2026. Im Vorjahr waren Projekte rückwirkend förderfähig; sollte das wieder gelten, zahlt sich frühe Planung doppelt aus.
Landesförderungen laufen weiter
Wien, Niederösterreich und die anderen Bundesländer fördern unabhängig vom Bund; Höhe und Bedingungen unterscheiden sich je nach Land und Projekt. Joulzen prüft für Ihr Gebäude, was aktuell abrufbar ist.
Ihr Keller im virtuellen Kraftwerk
Die Anlage lässt sich gezielt hoch- und runterfahren: beim Beispiel-Zinshaus rund 90 kW steuerbare Leistung, beim Einfamilienhaus nur etwa 20 kW. Schaltet man viele solcher Anlagen digital zusammen, entsteht ein virtuelles Kraftwerk: ein Verbund, der dem Stromnetz genau dann Leistung abnimmt, wenn zu viel Wind- und Sonnenstrom da ist und erneuerbare Energie sonst ungenutzt abgeschaltet würde.
Netzbetreiber und Strommarkt bezahlen für solche Flexibilität, denn sie hält das Netz stabil. Die Erlöse werden geteilt und senken Ihre Betriebskosten zusätzlich. Welcher Vermarktungsweg zu Ihrem Objekt passt, klärt sich in der Planung. So wird Ihr Gebäude vom reinen Verbraucher zum aktiven Baustein im Stromsystem.
Für welche Gebäude sich das lohnt
Mehrparteienhäuser mit einzelnen Gasthermen
Je mehr Thermen, desto größer der versteckte Fixkostenblock.
Objekte mit stillgelegtem Öltank
Aus dem Entsorgungsfall wird der Speicher, sofern der Tank dicht ist und die Wasserfüllung trägt.
Gebäude mit Dachfläche
Eine PV-Anlage verbessert die Rechnung deutlich, wie der Sprung von 8 auf unter 3 Cent zeigt.
Gewerbliche Objekte mit hohem Wärmebedarf
Hotels, Produktionsbetriebe oder Wäschereien brauchen ganzjährig viel Wärme; dort wirkt der günstige Stromeinkauf umso stärker.
Eigentümer mit mehreren Objekten
Ein Portfolio profitiert doppelt: Die Anlagen lassen sich zum virtuellen Kraftwerk bündeln und gemeinsam vermarkten.
Was Ihnen Joulzen konkret bringt
Niedrige Betriebskosten
Die zum Patent angemeldete Speichertechnik und die vorausschauende Joulzen Regelung drücken die Wärmekosten auf 3 bis 8 Cent je kWh: mehr Ersparnis für Ihre Mieter, mehr Überschuss für Sie.
Ein System, ein Ansprechpartner
Speicher, Regelung und Software kommen aus einer Hand. Hakt etwas, gibt es einen Verantwortlichen statt drei Hersteller, die aufeinander zeigen.
Umsetzung über Partner
Den Einbau übernimmt ein regionaler Installateursbetrieb aus dem Joulzen-Partnernetz, die Vermarktung der Flexibilität organisiert Joulzen. Sie brauchen keine eigene Marktzulassung, Ihr Erlösanteil kommt trotzdem bei Ihnen an.
Zur Methodik: Gerechnet wurde ein volles Jahr in Stundenschritten, mit echten Wiener Wetter- und Strombörsendaten (2024/25). Das Modell kennt Preise und Wetter im Voraus perfekt, real fällt die Ersparnis daher etwas geringer aus. Alle Marktannahmen sind quellenbelegt und auf Anfrage einsehbar.
Der Weg zur Entscheidung
1. Erstgespräch und Gebäude-Check
Kostenlos, unverbindlich, ein Termin. Joulzen prüft Heizsituation, Keller und Dachfläche und klärt, ob Ihr Gebäude geeignet ist.
2. Wirtschaftlichkeitsrechnung
Dieselbe Rechnung wie oben, mit Ihren Zahlen: Investition, Förderungen, laufende Kosten, Ersparnis Ihrer Mieter, Ihr Überschuss, Amortisation. Dazu eine Einschätzung zu Preismodell und Wärmeliefervertrag.
3. Umsetzung mit Partner-Installateur
Schlüsselfertig: Der Partnerbetrieb baut ein, Joulzen liefert Technik und Regelung und begleitet den laufenden Betrieb.
Die Energiewende beginnt im eigenen Keller.
heat happy.